Eine starke Muskulatur ist nicht nur was für Bodybuilder

Große Muskeln sehen nicht nur toll aus und wirken anziehend auf das andere Geschlecht. Sie erfüllen im Körper viele, teilweise überlebenswichtige, Funktionen. Nicht unbedingt überlebenswichtig, aber für das Wohlbefinden und die langfristige Gesundheit maßgeblich, ist die Skelettmuskulatur, die alle Knochen und Gelenke an ihrem Platz hält und dafür sorgt, dass der Bewegungsapparat als Ganzes funktioniert. Genau diese Skelettmuskulatur wird viel zu häufig vernachlässigt – sei es durch stundenlanges Sitzen im Büro, in der Schule oder zuhause vor dem PC.

Gesundheitliche Probleme, die durch mangelndes Muskeltraining auftreten können

Die allgemeine Umschreibung für Deutschlands Volkskrankheit Nummer 1 lautet „Rückenschmerzen“. In den allermeisten Fällen kommen diese Schmerzen nicht von Unfällen oder ähnlichem, sondern von jahrelangem Sitzen, ohne einen sportlichen Ausgleich zu haben. Muskeln, die nicht oder nur schwach beansprucht werden, bilden sich zurück. Die Wirbelsäule verliert an Stabilität und die Betroffenen nehmen irgendeine Schonhaltung ein, weil es dann schon anstrengend ist, die Wirbelsäule sogar im Sitzen gerade zu halten. So dreht sich die Spirale weiter, bis schon wenig anstrengende Tätigkeiten wie das Aufheben eines Gegenstands vom Boden zu spontanen Schmerzen im Bereich der Lendenwirbel erzeugt. Langwierige Therapien werden notwendig, um den Schmerzreiz wieder zuverlässig loswerden zu können. Dabei ist es überhaupt nicht schwer, gesundheitliche Probleme dieser Art wirksam zu vermeiden.

Muskeltraining im Alltag – nicht nur für die Stabilisierung der Wirbelsäule wichtig

Ein gerader Rücken bedingt eine durch die Muskulatur gut gestützte Wirbelsäule. Selbst dann, wenn man bereits mit einer geschwächten Rückenmuskulatur zu kämpfen hat, kann man etwas dagegen tun: trainieren. Natürlich muss man dafür nicht extra ein Fitnessstudio besuchen – das Rückentraining kann ganz leicht in den Alltag integriert werden, ohne dafür extra Zeit einplanen zu müssen. Der Verzicht auf den Fahrstuhl zugunsten des Treppensteigens trägt langfristig gesehen schon dazu bei, die Muskeln in Bewegung zu halten (ständige Kontraktionen durch automatische Stabilisierung). Man sollte auch nicht über Stunden hinweg auf dem Stuhl sitzen bleiben, sondern immer mal wieder die Gelegenheiten nutzen, ein paar Schritte zu gehen, um das „Absacken“ des Oberkörpers zu vermindern. Ergänzend sollte man ein- bis zweimal pro Woche gezielte Übungen für die Rückenmuskulatur absolvieren, um sie allmählich wieder aufzubauen.

2 Seiten der gleichen Medaille – Training und Proteinversorgung

Um die Muskulatur des Rückens optimal zu unterstützen, ist das Training zwar absolut wichtig, aber mit etwas Unterstützung durch gezielte Ernährungsergänzung treten Erfolge deutlich schneller auf. Im Idealfall sollte also das bereits genannte Training regelmäßig durchgeführt werden und zusätzlich sollte an diesen Tagen auch eine zusätzliche Menge von Proteinen eingenommen werden, um das Muskelwachstum gezielt zu unterstützen.

Da Muskeln immer dann abbauen, wenn sie nicht ausreichend mit Protein versorgt werden, bietet es sich auch an, täglich eine kleine Menge zum Abendessen einzunehmen. Proteinprodukte, die überwiegend Casein als Eiweiß beinhalten, sind besonders empfehlenswert. Diese Proteinsorte hat die wünschenswerte Eigenschaft, nur langsam verdaut zu werden. Dadurch werden die Muskeln über die ganze Nacht hinweg mit Protein versorgt. Sie können wachsen (entsprechendes Training vorausgesetzt) oder werden alternativ zumindest signifikant in ihrem natürlichen Abbau gebremst. Die richtigen Casein-Präparate findet man unter anderem in der Fitnessgarage, wo natürlich auch noch andere Produkte zu finden sind, die man sinnvoll in den Alltag integrieren kann.

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