Das richtige Whey Protein finden

Die Deutschen werden immer dicker. Das hört man in den Medien immer wieder, aber in den letzten Jahren ist auch ein neuer Trend zum Fitness Sport zu erkennen.
Der Körperkult, das Streben nach dem perfekten Körper, lässt die Fitness Studios in Deutschland aus allen Nähten platzen. Kaum ein Fitness Center klagt noch über mangelndes Interesse, und freuen sich über diesen neuen Fitness Trend.
Viele Fitness Sportler fragen sich immer wieder welches Eiweißpulver das Beste ist. Das ein Proteinpulver auch immer eine individuelle Sache ist, wissen aber die wenigsten Anwender. Jeder hat andere sportliche Ziele, und auch die Eigenschaften des Körpers sind bei jedem unterschiedlich.

Wenn man zum Beispiel schnell zunimmt, sollte man eher ein Protein mit niedrigem Kohlehydratanteil nehmen.
In diesem Fall sollte man sich mal über Whey Protein oder ein Casein Protein informieren, im folgenden wollen wir diese zwei Protein kurz vergleichen.
Diese zwei Proteine sind sehr gut geeignet für den Muskelaufbau sowie zum Muskelerhalt.

Das Whey Protein – Der Stern unter den Proteinpulvern

Das Whey Protein (Molkenprotein) ist wohl das bekannteste Protein, und meistverkaufte Eiweißpulver und den meisten bekannt.
Whey Protein hat eine sehr hohe biologische Wertigkeit von 104, und wird vom menschlichen Körper besonders schnell aufgenommen. Molkenprotein ist neben Casein die zweitwichtigste Proteinfraktion und ist 20% in Kuhmilch enthalten.
Ein weiterer Vorteil von Whey Protein ist das starke Aminosäureprofil, es enthält die meisten BCAA (verzweigkettige Aminosäuren) von allen Proteinpulvern.
Diese positiven Eigenschaften haben das Whey zum meistverkauften Proteinpulver gemacht, und die Fangemeinde des Molkenproteins werden stetig mehr. Da es Whey Protein auch schon sehr günstig und in riesiger Auswahl gibt, kann man ja einfach ein Eiweißpulver testen und somit seinen Favoriten selbst bestimmen.

Die Vorteile von Whey Protein auf einen Blick:

>> Große Auswahl an leckeren Geschmacksrichtungen
>> Hohe biologische Wertigkeit 104-110
>> Bestes Aminosäurenprofil (Leucin, Isoleucin, Valin)
>> Schnelle Aufnahme des Körpers
>> 3 Protein Konzentrationsstufen Konzentrat, Isolat, und Hydrolysat

Das Casein Protein – Das Gute Nacht Protein

Casein Protein (Milcheiweiß) wird im Gegensatz zu Whey Protein sehr langsam vom Körper aufgenommen.
Dadurch eignet es sich besonders gut zur Einnahme am späten Abend und vor dem Schlafengehen.
Deswegen wird das Casein Protein oft auch als das „Gute Nacht Protein“ bezeichnet.
So ist ihr Körper die ganze Nacht über mit einem hochwertigem Protein versorgt.
Bis zu 8 Stunden lang sind ihre Muskeln so mit den wichtigsten Aminosäuren zur Muskelbildung versorgt.
Wenn man mal Beruflich bedingt mal nicht zum Essen kommt, oder durch andere Lebenssituationen der normale Tagesablauf gestört ist,
eignet sich Casein sehr gut als Mahlzeitenersatz jedoch keine Dauerlösung.
Da Casein ziemlich lange im Magen bleibt, ist ein zusätzlicher positiver Effekt das es lange satt hält.
Das ist beispielsweise bei einer Diät von Vorteil, da man dem Hungergefühl so wenigstens ein wenig entgegensetzen kann.
Casein Proteinpulver ist für die meisten Menschen gut verträglich, eine Allergiereaktion auf Casein ist ziemlich selten.

Fazit

Beide Proteine sind für den ambitionierten Fitness Sportler wie auch für Bodybuilder zu empfehlen.
Eine Kombination aus beiden Eiweißpulvern ist auch denkbar, da so der Körper immer optimal mit hochwertigem Protein versorgt ist.
Ein Whey Protein Shake direkt nach dem Training, und ein Casein Protein Shake vor dem schlafengehen sind optimal.

Eine starke Muskulatur ist nicht nur was für Bodybuilder

Große Muskeln sehen nicht nur toll aus und wirken anziehend auf das andere Geschlecht. Sie erfüllen im Körper viele, teilweise überlebenswichtige, Funktionen. Nicht unbedingt überlebenswichtig, aber für das Wohlbefinden und die langfristige Gesundheit maßgeblich, ist die Skelettmuskulatur, die alle Knochen und Gelenke an ihrem Platz hält und dafür sorgt, dass der Bewegungsapparat als Ganzes funktioniert. Genau diese Skelettmuskulatur wird viel zu häufig vernachlässigt – sei es durch stundenlanges Sitzen im Büro, in der Schule oder zuhause vor dem PC.

Gesundheitliche Probleme, die durch mangelndes Muskeltraining auftreten können

Die allgemeine Umschreibung für Deutschlands Volkskrankheit Nummer 1 lautet „Rückenschmerzen“. In den allermeisten Fällen kommen diese Schmerzen nicht von Unfällen oder ähnlichem, sondern von jahrelangem Sitzen, ohne einen sportlichen Ausgleich zu haben. Muskeln, die nicht oder nur schwach beansprucht werden, bilden sich zurück. Die Wirbelsäule verliert an Stabilität und die Betroffenen nehmen irgendeine Schonhaltung ein, weil es dann schon anstrengend ist, die Wirbelsäule sogar im Sitzen gerade zu halten. So dreht sich die Spirale weiter, bis schon wenig anstrengende Tätigkeiten wie das Aufheben eines Gegenstands vom Boden zu spontanen Schmerzen im Bereich der Lendenwirbel erzeugt. Langwierige Therapien werden notwendig, um den Schmerzreiz wieder zuverlässig loswerden zu können. Dabei ist es überhaupt nicht schwer, gesundheitliche Probleme dieser Art wirksam zu vermeiden.

Muskeltraining im Alltag – nicht nur für die Stabilisierung der Wirbelsäule wichtig

Ein gerader Rücken bedingt eine durch die Muskulatur gut gestützte Wirbelsäule. Selbst dann, wenn man bereits mit einer geschwächten Rückenmuskulatur zu kämpfen hat, kann man etwas dagegen tun: trainieren. Natürlich muss man dafür nicht extra ein Fitnessstudio besuchen – das Rückentraining kann ganz leicht in den Alltag integriert werden, ohne dafür extra Zeit einplanen zu müssen. Der Verzicht auf den Fahrstuhl zugunsten des Treppensteigens trägt langfristig gesehen schon dazu bei, die Muskeln in Bewegung zu halten (ständige Kontraktionen durch automatische Stabilisierung). Man sollte auch nicht über Stunden hinweg auf dem Stuhl sitzen bleiben, sondern immer mal wieder die Gelegenheiten nutzen, ein paar Schritte zu gehen, um das „Absacken“ des Oberkörpers zu vermindern. Ergänzend sollte man ein- bis zweimal pro Woche gezielte Übungen für die Rückenmuskulatur absolvieren, um sie allmählich wieder aufzubauen.

2 Seiten der gleichen Medaille – Training und Proteinversorgung

Um die Muskulatur des Rückens optimal zu unterstützen, ist das Training zwar absolut wichtig, aber mit etwas Unterstützung durch gezielte Ernährungsergänzung treten Erfolge deutlich schneller auf. Im Idealfall sollte also das bereits genannte Training regelmäßig durchgeführt werden und zusätzlich sollte an diesen Tagen auch eine zusätzliche Menge von Proteinen eingenommen werden, um das Muskelwachstum gezielt zu unterstützen.

Da Muskeln immer dann abbauen, wenn sie nicht ausreichend mit Protein versorgt werden, bietet es sich auch an, täglich eine kleine Menge zum Abendessen einzunehmen. Proteinprodukte, die überwiegend Casein als Eiweiß beinhalten, sind besonders empfehlenswert. Diese Proteinsorte hat die wünschenswerte Eigenschaft, nur langsam verdaut zu werden. Dadurch werden die Muskeln über die ganze Nacht hinweg mit Protein versorgt. Sie können wachsen (entsprechendes Training vorausgesetzt) oder werden alternativ zumindest signifikant in ihrem natürlichen Abbau gebremst. Die richtigen Casein-Präparate findet man unter anderem in der Fitnessgarage, wo natürlich auch noch andere Produkte zu finden sind, die man sinnvoll in den Alltag integrieren kann.